ich liebe Meisen.
diese kleinen quirligen Vögel. spätestens seitdem eine von ihnen im vollen Anflug meine Sonnenblume angepeilt hat, geradewegs in diese hinein geflogen ist und voller Glück so viele Sonnenblumenkerne rausgeholt hat wie ihr nur möglich war.
als Kater und ich gestern abend von unserem Spaziergang durchs Feld nach Hause kommen (ja - mein Kater geht mit uns spazieren - jeden Tag), sitzt so eine kleine Meise zitternd und völlig hilflos vor unserem Törchen. es war ein Glück, dass der Kater in dem Moment andere Wege ging...um Schlimmeres zu verhindern, habe ich den kleine Kerl schützend in meine Hand genommen. er hat sich sofort hinein gekuschelt und sich mit den kleinen Krallen festgehalten.
soweit so gut. aber was tun??
vielleicht in eine kleine Kiste, mit Stroh, damit er sich von dem Schreck - welchem auch immer - erholen kann. auf einmal aber piept er, spreizt genüsslich einen Flügel, klettert aus meiner Hand auf meine Jacke und hinterlässt erst einmal einen kleinen Schiss.
da wir aber bereits im Haus sind, darf er auf keinen Fall wegfliegen...also greife ich ihn mir - er protestiert lautstark - sause zum nächsten Fenster und sehe ihn auf und davon fliegen...
es war ein kurzer Moment. aber es hat mich sehr glücklich gemacht, das Vertrauen dieses kleinen freien Vogels gespürt zu haben.
Dinge sind. und Dinge geschehen.
galdra
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