Sonntag, 20. März 2011

Frühjahrs-Tag-und Nachtgleiche

um uns herum scheint die Welt zusammen zu brechen. der Mensch wird Opfer seiner eigenen Technologie, was nicht weiter verwundert, aber dennoch erschreckt, schockiert und fassungslos macht.
die Welt ein Trümmerfeld, eine Zerstörung von Leben und Lebensraum - die Ausmaße mag sich heute noch gar niemand vorstellen.

und doch. ich kann denen nicht folgen, die angesichts dieser Katastrophe andere Dinge in den Schatten stellen. so wie die Wasserfrau, die in ihrem Blog auf "Tauchstation gehen" mag, weil "Blümchen und Frühling" im Moment keine Bedeutung haben??!!

ich werde denen nicht folgen.
die Welt bricht zusammen. und umso wichtiger ist es, den eigenen Jahreskreislauf, das eigene Lebensrad weiter zu drehen. damit die Welt eine Chance hat, im Gleichgewicht zu bleiben.
nur wenn jeder einzelne seine Frühlingsblumen pflanzt, dem Mond zu Ehren eine Kerze anzündet, das Magische in dieser Welt bewahrt, dann haben wir eine Chance, den Wahnsinn zu besiegen.

und so ging er auf gestern abend. der Mond, der den Frühling bringen wird.


genießen wir die Sonne an diesem wunderbaren Tag.
und ehren wir die Götter, die uns diesen geschenkt haben.

galdra

2 Kommentare:

  1. Das Leben geht immer weiter. Das ist der Trick. Egal, wie schwer es kommen mag - ob global oder auf persönlicher Ebene - solange man Luft bekommt, atmet man auch weiter. Und es bringt gar nichts, sich in Panik und Herzschmerz zu ergehen. Bewusstsein für das, was passiert, Mitgefühl und Hilfe, wo es möglich ist - aber daneben gibt es so viel Alltägliches, und gerade das schöne sollten wir genießen, denn sonst werden wir depressiv und/oder wahnsinnig, und dann ist niemandem geholfen.

    Schönes Mond-Foto!

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  2. Trotz und/oder gerade deswegen...
    ich weis gerade nicht vom wem der Ausspruch ist:

    Denke positiv!

    Aber für mich stimmt er.

    Grüße Faraday

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